Nach vielen ernsten Vergleichen heute mal etwas anderes – eine kurze Ausführung, ob wir doch lieber drinnen bleiben, wenn es da draußen schifft (oder schlimmer) 😉
Der Prasseln der Tropfen gegen die Fensterscheibe – für die einen das Startsignal für maximale Gemütlichkeit, für die anderen eine frustrierende Barriere. Sollte man das Haus hüten oder trotzdem vor die Tür gehen?
Pro: Warum Drinnen bleiben die richtige Wahl ist
- Der Gemütlichkeitsfaktor: Regen bietet die perfekte Ausrede für „hygge“. Mit einer Tasse Tee, einer Decke und einem Buch lässt es sich ohne schlechtes Gewissen entspannen, da man das Gefühl hat, draußen ohnehin nichts zu verpassen.
- Gesundheit und Komfort: Man bleibt trocken und warm. Das Risiko einer Erkältung durch durchnässte Kleidung und Auskühlung wird minimiert. Zudem spart man sich den anschließenden Aufwand, nasse Jacken und Schuhe mühsam zu trocknen.
- Produktivität im Fokus: Das graue Wetter minimiert Ablenkungen. Es ist die ideale Zeit, um liegengebliebene Hausarbeit zu erledigen, die Steuererklärung anzugehen oder sich einem kreativen Hobby zu widmen.
Contra: Warum man trotzdem rausgehen sollte
- Das Immunsystem stärken: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Ein Spaziergang bei kühlem Regen kurbelt die Durchblutung an und härtet den Körper ab.
- Einzigartige Atmosphäre: Die Luft ist nach einem Regenschauer besonders sauber und sauerstoffreich („Petrichor“-Geruch). Zudem sind Parks und Straßen oft menschenleer, was eine seltene Ruhe und Friedlichkeit bietet.
- Psychologischer Effekt: Wer sich überwindet, trotz Regen rauszugehen, erlebt oft ein Erfolgserlebnis. Die anschließende heiße Dusche oder das Heimkommen fühlen sich nach einer Portion frischer Luft doppelt so gut an.
Fazit
Drinnen bleiben ist Balsam für die Seele und ideal zur Entschleunigung. Wer jedoch den inneren Schweinehund überwindet und dem Wetter trotzt, wird mit frischer Luft und einem klaren Kopf belohnt.
Und noch ein Tipp: Wenn der Regen nur leicht nieselt, wirkt ein kurzer Gang vor die Tür oft Wunder gegen den „Lagerkoller“.
